Frosch, Wasser & Co
www.laubfrosch-hannover.com

Header-Bild Laubfrosch © U. Manzke

Projektraum und Zielsetzung in der Region Hannover
dies ist die damals (2004) formulierte Zielsetzung des gescheiterten
Projektes "Ein König sucht sein Reich in der Region Hannover"

Von Uwe Manzke

Laubfroschmännchen, wird ihm der große Sprung gestattet?

Die Zielsetzung (im Rahmen des regionalen Artenhilfsprojektes) ist die Wiederherstellung von Laubfroschlebensräumen anhand eines Kleingewässer - Schutz- und Entwicklungs- Programmes in der Region Hannover. Der vorläufige Bezugsraum liegt innerhalb der Grenzen der Region Hannover. Die Schwerpunkte der Schutzbemühungen beziehen sich auf die noch vorhandenen Laubfroschpopulationen und Lebensräume, insbesondere im Norden von Hannover. Zugleich wird die mögliche Etablierung von Inselvorkommen in geeigneten Teilbereichen der südlich von Hannover gelegenen Börde- und Hügellandschaften abgewogen.

Langfristig ist die Wiederherstellung eines geschlossenen Laubfrosch-Vorkommens, von der Leineniederung im Nordwesten über die Wedemark, Garbsen, Stöcken, Langenhagen, Isernhagen bis nach Burgwedel und in umgekehrter Richtung von Uetze im Nordosten über Hänigsen, das Burgdorfer Holz, Burgdorf, Ahltener Wald, Beinhorn bis nach Oldhorst, Isernhagen und Burgwedelgeplant. Klar ist, daß aufgrund der bestehenden Autobahnen ein wirklich geschlossener Verbund kaum wiederherzustellen ist. Entsprechend wird der Projektraum in Teilräume abgegrenzt.

Zunächst wurden in den aktuellen Laubfroschgebieten alle vorhandenen Kleingewässer und potenziellen Sommerlebensräume erfasst (zum größten Teil abgeschlossen) und Vorschläge für Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen erarbeitet, die zu einer möglichst zeitnahen Umsetzung führen sollten. Parallel dazu, wurden bereits in der Anfangsphase mögliche Standorte für Gewässeranlagen, insbesondere zur Schaffung eines Gewässer-Verbundsystems, dessen Errichtung und Wiederherstellung das Ziel für die ersten 10 Projaktjahre war, gesucht.

Das Ziel: Erhalt, Stabilisierung und Aufbau sowie eigenständige Wiederbesiedlung ehemaliger Vorkommensgebiete.
So war es von mir 2004 formuliert und konzeptionell durchdacht gewesen.

Der Laubfrosch ist in der Lage neue, beziehungsweise alte und mittlerweile verwaiste Lebensräume durch eigenständige Anwanderungen wieder zu besiedeln. Voraussetzung ist die Wiederherstellung geeigneter Biotope. Daher sollen, von einigen Ausnahmen abgesehen, vorerst keine Wiederansiedlungen oder Bestandsstärkungen durch Aussetzungen vorgenommen werden (nur mit behördlichen Genehmigungen und entsprechender wissenschaftlicher Begleitung). Vor wilden und eigenmächtigen Aussetzungen möchte ich ausdrücklich warnen! In den meisten Fällen sind diese Tiere dem Tod geweiht, auch können solche Aktivitäten zu einer Gefährdung des Gesamtprojektes führen.

Neben diesen unmittelbaren Arten- und Landschaftsschutz-Zielen, soll in Zusammenarbeit mit den verschiedensten Interessengruppen von Grundstückseigentümern, Landwirten und weiteren Nutzern, über Jagdgenossenschaften, Naturschützern, Anwohnern, Verbänden und anderen, bis hin zu den Kommunen und der Region, zum gemeinsamen Erhalt unserer einmaligen heimischen Fauna und Flora beigetragen werden.

Wer helfen möchte, kann helfen, nehmt mit mir Kontakt auf.

Grundsätze: Maßnahmen

 

Dieses, einst seriöse, Projekt ist gescheitert

Demnächst werde ich ausführlicher erläutern, warum dieses Projekt gescheitert ist. Auch werden einige "Fallbeispiele" vorgestellt.

Fallbeispiele

 

Wo ist der Biotopverbund? Seinerzeit von mir gezeichnete Karikatur zum neuen Bundesnaturschutzgesetz Anfang des 21. Jahrhunderts.