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Frosch, Wasser & Co
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Früher allgemein bekannt, eine mit Filz umhüllte Feldflasche ins Wasser getaucht, sorgte für kühlende Frische des Getränks in der Flasche - durch die entstehende Verdunstungskälte.

Tipp: Thema der Monate Juli und August Klimaschutz geht alle an?
Aus aktuellem Anlass - ein Denkanstoss im Zusammenhang des Kleingewässer- und Klimaschutzes

Ich stelle hier einen Beitrag von 2016, respektive 2007 erneut "online":

In Kürze finden in Hannover öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen zum Klimaschutz statt (vgl. Filmfestival Utopianale am 27./28.2.2016 in Hannover mit Workshop zu Klima-Clips - und Meisterfeier des Klima-CO2NTEST am 8. März). Aus diesem Anlass möchte ich erneut auf die Möglichkeit des Klimaschutzes durch die "Temperaturdämpfung durch Energieverteilung (Dissipation)" hinweisen, welche in den oben angeführten "Projekten" gar nicht aufgeführt oder aber nur am Rande erwähnt werden. Der unten dargestellte Beitrag stammt vom März 2007.

- vom März 2007 (leicht veränderte/aktualisierte Fassung vom 24.02.2016)
Das Weltklima ändert sich - alle schreien auf - mit einem Mal ... . Es wird dies und das erwogen, hier und da gedreht und geschraubt, aber glauben wir wirklich an eine Einsicht, eine Änderung? Global gesehen, können wir wenig ausrichten, so denkt man vielleicht.

Mit unserem Kleingewässerschutzprojekt wollen wir innerhalb der Region Hannover "kleinräumig" innerhalb des "globalen" Geschehens unsere Umwelt und auch das Lokalklima "wiederherstellen". Unser Anliegen dreht sich "schwerpunktmäßig um das Wasser". Dieses wird immer weniger in unserer verarmten, vereinheitlichten "Kultur" -Landschaft. Kann Wasser die Lösung sein, zur Abschwächung der dramatischen Zukunftsszenarien? Nach Ansicht des eremitierten Landschafts- und Süßwasserökologen Prof. Dr. Wilhelm Ripl durchaus! Durch Wiederherstellung der Landschaftswasserhaushalte und kürzer geschlossener Wasserkreisläufe kann nach Ansicht Ripls vieles wieder "zum Guten" verändert werden, auch das Weltklima (Temperaturdämpfung durch den dissipativen Wasserkreislauf, insbesondere Verdunstung und Kondensation). Recht hat er, "Wasser braucht das Land". Mehr zu den Arbeiten, Forschungen und Thesen einer nachhaltigen Landnutzung, u.a. durch geschlossene Vegetationsdecken und durch den Einsatz von "künstlichen" Feuchtgebieten bis hin zur Wiederherstellung der Retentionsräume, von W. Ripl im Systeminstitut Aquaterra e.V..

Aber statt dieser Idee zu folgen, wird bereits in unreflektierten und schnellgestrickten Reportagen und Kurzmitteilungen vor der Zunahme und Ausbreitung tropischer und subtropischer Krankheiten und Erreger, beispielsweise der Malaria in Deutschland gewarnt. Da war doch was, die Malaria wird doch durch Mücken ... , diese entwickeln sich doch im Wasser ... . Also, die restlichen Tümpel und Feuchtgebiete müssen verfüllt werden. Nein, so bitte nicht! Zur Erinnerung: die Malaria war auch in Norddeutschland, z.B. in Ostfriesland, bis Anfang des 20. Jahrhunderts vertreten (Marschfieber, Sumpffieber, Wechselfieber, friesisch: daardagse = kaltes Fieber). Angeblich wurde sie durch die konsequente Verfüllung "mückenverseuchter Wasserlöcher" dort ausgerottet. Wohl kaum war dies der Grund - wohl sind viele Lebewesen gestorben. Die Malaria wurde damals oft in der Nähe von Kasernen festgestellt, vor allem nach der Rückkehr der Soldaten aus Kriegsgebieten. Aber auch "Wanderarbeiter" brachten die Malaria in ihre angestammten Wohngebiete. Vermutlich konnten sich die Malaria-Erreger nach ihrem "Import" einige Jahre halten, und sind dann wieder "verschwunden".

"Wasser braucht das Land" auch in der UVP und der Landschaftsplanung, glücklicherweise findet hier mittlerweile ein Umdenken und Handeln statt. Dennoch, verbesserungswürdig ist zum Beispiel die Forderung nach Ausgleich und Ersatz der von Eingriffen betroffenen "verbliebenen, heutigen" Landschaftsteile und Elemente. Hier sollten nach derzeitigem Stand möglichst die gleichen Biotoptypen "ausgeglichen" werden, die aktuell von Eingriffen betroffen sind. Bereits verschwundene Biotoptypen, wie Kleingewässer und andere Feuchtgebiete, werden daher zwangsläufig kaum Berücksichtigung finden. Wer berücksichtigt daher die Landschaft vor 20, vor 30, vor 40, vor 150 oder noch mehr Jahren? Geht das überhaupt? Natürlich geht das, es muß nur gewollt sein, beispielsweise in Form eines Kleingewässerschutz- und Entwicklungsprogrammes. Nähmen wir an, Kleingewässer wären Kinderspielplätze: "Nach dem Nds. Kinderspielplatzgesetz sollten Kinderspielplätze nicht mehr als 300 m "fußläufig" vom Wohnort entfernt liegen." Gäbe es doch solche Gesetze auch für Kleingewässer! (Aktualisierung/Anmerkung: aber auch dieses Gesetz wurde vor einigen Jahren abgeschafft ...).

Ich wünsche den genannten "Klimaschutz-Veranstaltungen" viel Erfolg!

Aussterbe-Daten der einzelnen - bereits früher isolierten - Populationen unmittelbar um Hannover, sowie zu erwartende weitere Aussterbe-Ereignisse (Szenario ohne Hilfsmaßnahmen) (Stand: 2003).

Tipp: Thema der Monate Mai und Juni
Verlust der Biologischen Vielfalt und der Genetischen Diversität durch voreilige Vermischung von Populationen, am Beispiel des Laubfrosches
"Hände weg von selbstgefälligen und der Eigenprofilierung dienenden Spielereien!"

Anstatt die bestehenden Populationen zu erhalten, zu fördern und zu entwickeln werden derzeit leider unsinnige und äußerst fragwürdige Ansiedlungen mit Mixpopulationen ohne Entsprechung in der Natur vorgenommen - dies ist modern, und man kann sich auf die Schulter klopfen: "Seht her, wir tun was!".

Im Sinne der "Biodiversitätskonvention" sind zum einen die Arten, und zum anderen aber auch die vielen unterschiedlichen Genpoole der einzelnen Populationen einer Art - und damit einzigartig pro Population - zu erhalten und zu schützen.

Genetische Vielfalt wird einfältigerweise und anthropozentrisch so verstanden, dass es möglichst gut ist, einen sehr reichhaltigen Genpool pro Individuum zu besitzen. So meinen leider viele (engagierte) ehren- und hauptamtlich im Natur- und Artenschutz tätige Laien, bis hin zu UniversitätsmitarbeiterInnen, dass solch eine genetische Vielfalt auch für die verbliebenen Laubfroschpopulationen hilfreich und das Ziel aller Maßnahnmen sei. Entsprechend werden voreilig "mal eben" Mischpopulationen geschaffen, weil das "gut sei". Diese künstlichen, menschgeschaffenen Hybridpopulationen sollen dann den Laubfrosch im Lande erhalten. Neudeutsch und mit einem Wort: "Nonsense"!
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Blutegel saugt an Grasfrosch © A. Nunner

Medizinischer Blutegel Hirudo medicinalis saugt am Hinterfuß eines Grasfroschweibchens (hier im Amplexus).
Aufgenommen im Allgäu, am 15.03.2018. Dies ist der erste rezente Beleg des Medizinischen Blutegels im Allgäu seit mehr als 70 Jahren!

Blutegel saugt an Grasfrosch © F. Züge

Medizinischer Blutegel Hirudo medicinalis saugt im Nackenbereich eines Grasfroschmännchens. Gut zu sehen ist die charakteristische Saughaltung (angewinkelter Bereich hinter dem Kopf des Blutegels).
Aufgenommen mitten in Greifswald, am 09.04.2018.

Tipp: Thema der Monate März und April
Blutegel und Amphibien

Einst war der Medizinische Blutegel Hirudo medicinalis in Nord- und Mitteleuropa weit verbreitet. Anfang des 20. Jahrhunderts galt er vielerorts durch die enormen und übermäßigen Fänge im 19. Jahrhundert zu medizinisch-therapeutischen Zwecken als ausgestorben, respektive ausgerottet. Hinzu kamen vielerorts das Trockenlegen von "Sümpfen" und weiteren geeigneten Feuchtlebensräumen des Blutegels und seiner bevorzugten Nahrungstiere: den Froschlurchen.
Mittlerweile scheinen sich die Bestände in Deutschland etwas erholt zu haben, und es gibt wieder Nachweise von Hirudo medicinalis. Überwiegend sind die Populationen allerdings individuenarm und nicht mit den "massenhaften" Vorkommen vergangener Zeiten zu vergleichen, wohl auch, weil die Lebensräume und seine Hauptbeutetiere, vor allem der Grasfrosch und die Erdkröte, nicht mehr so häufig, respektive "allgegenwärtig" sind, wie früher.
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!! Für Meldungen zu Blutegelfunden Hirudo spec. in Deutschland und Europa bin ich dankbar. Die Nachweise sollten im Idealfall durch Fotobelege dokumentiert sein (Ober- und Unterseite der Blutegel).

Der Laubfrosch,
als Leit- und Zielart anerkannt

Hier gibt es viele Informationen über den Laubfrosch. Bei der Vorstellung des "Froschkönigs", als der er gerne für "Artenhilfsprojekte" verkauft wird, geht es mir nicht nur um den Erhalt der "Art Laubfrosch", und schon gar nicht um "Wilde-Ansiedlungen" (voreilige Aussetzungen, zur Befriedigung persönlicher Bedürfnisse).
Es geht mir hierbei in erster Linie um den Erhalt, die Wiederherstellung und die Entwicklung der entsprechenden Lebensräume. Als Ziel, ist ein funktionierender Biotopverbund, hier Kleingewässerverbund mit den zugehörigen terrestrischen Lebensräumen anzustreben. Damit wird den Arten der Feuchtgebiete geholfen. Darüberhinaus kann sicherlich auch die fortschreitende globale Erwärmung lokal und regional durch die Wiederherstellung von Feuchtgebieten abgeschwächt werden. Aber, wer will das schon?
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Der Grasfrosch,
als Leit- und Zielart belächelt

Eigentlich ist der Grasfrosch als der "Froschkönig" anzusehen, lebte er doch in einem großen dunklen Wald in einem kühlen Brunnen. Dies ist ein typischer Lebensraum und Aufenthaltsort von Grasfröschen und Erdkröten im Sommer. Laubfrösche mögen es besonnter, heller und wärmer [Wer war daher der Froschkönig, der Grasfrosch oder doch die Erdkröte - oder gar die Geburtshelferkröte mit ihren goldenen Eischnüren? Im Original heißt es nämlich, "Fretsche". In Norddeutschland (inklusive Nordhessen) gibt es den Begriff  "Itsche", das ist die Kröte. Frösche heißen "Pogge".].
Der Grasfrosch wird zwar von vielen zu Unrecht, als "Allerweltsart", und als "nicht gefährdet" angesehen, aber stimmt das? Kommt dieser ehemals "überall lebende" Frosch auch heute noch in unserer zunehmend ausgeräumten "Allerwelts-Landschaft" "überall" vor?
Hier gibt es viele Informationen über den Grasfrosch, zu seiner Lebensweise, zum "Eierdiebstahl", den Sexual-Hormonen in den Daumen, bis hin zum unverzichtbaren Nahrungstier für den Blutegel.
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Tiergruppen Vorstellung verschiedener Arten und Gruppen Norddeutschlands

Einst
war die Landschaft bunt und vielgestaltig.

Es gibt viele interessante Arten der Kleingewässer, der Feuchtgebiete sowie der wechselfeuchten und angrenzenden Bereiche. Auf diesen Seiten stelle ich einige davon vor:

und demnächst werden weitere folgen.
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Film-Beiträge beispielhafte kurze Videosequenzen

Filmicon

Filme
mit "Live-Charakter".

Hier könnt Ihr Euch verschiedene kurze Filme ansehen. Gezeigt werden rufende Froschlurche, Grasfrösche beim Ablaichen und beim "Eierdiebstahl", verschiedene Reptilien während der Paarung, eine gähnende Kreuzotter mit ihren Giftzähnen sowie Blutegel während ihrer Mahlzeiten an Amphibien. Die Aufnahmen sind zum Teil etwas älter, und die Darstellungsqualität ist nicht so hoch - hier zählen die Inhalte.
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Hier geht es zu den vorgestellten Tiergruppen

Ich habe auf den einleitenden Seiten zu den Tiergruppen oben rechts einen Link zur Schnellwahl eingerichtet. Beim Anklicken dieses Links gelangt Ihr zu den "Thumbnails" der "Schnellwahl". Das sind kleine verlinkte Bilder der verschiedenen Arten, beziehungsweise Artengruppen.

Zu den Tiergruppen gelangt Ihr, indem Ihr mit dem Mauszeiger auf ein Bild oder den Namen der jeweiligen Tiergruppe klickt.

Tiergruppen dieser Internetseite

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Amphibien

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Reptilien

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Krebse & Urzeitkrebse

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Egel